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Starke Selbstfinanzierung trotz höherer Ausgaben
Der Steuerertrag in Lenzburg hat sich aufgrund von Sondereffekten besser entwickelt als prognostiziert. Vor allem die höheren Quellensteuereinnahmen und Steuereinnahmen aus Sondersteuern haben dazu beigetragen, dass ein Mehrertrag von CHF 1,2 Mio. resultierte.
Wie in den vergangenen Jahren fielen die gebundenen und nicht beeinflussbaren Ausgaben gegenüber dem Budget wesentlich höher aus. Unter anderem fielen die Restkosten für die stationäre und ambulante Pflegefinanzierung, die gesetzliche wirtschaftliche Hilfe sowie die Ausgaben im Asylwesen um CHF 2 Mio. höher aus als budgetiert. Demgegenüber steht ein tieferer Nettoaufwand bei der Regionalpolizei von CHF 0,4 Mio. und Vorleistungen im Umfang von CHF 0,7 Mio. für Kantons- und Gemeindestrassenunterhalt, welcher Verpflichtungskrediten belastet werden konnte. Die Stadt Lenzburg investierte CHF 6,7 Mio. in die Stadtinfrastruktur. Per 31. Dezember 2025 verfügt die Stadt über ein Nettovermögen von CHF 2,9 Mio.
Vizeammann Christina Bachmann-Roth: «Das Ergebnis liegt leicht unter dem Budget, ist aber weiterhin positiv. Trotz höherer Abschreibungen und Mehrkosten, die wir nicht beeinflussen konnten, zeigt sich dank Kostendisziplin und höherer Steuereinnahmen insgesamt eine solide finanzielle Entwicklung. Die zentrale Herausforderung ist, trotz begrenzter Mittel, notwendige und sinnvolle Investitionen zu tätigen, ohne die Verschuldung unverhältnismässig zu erhöhen.»