Stadt Lenzburg

PROSECCO: 20 JAHRE KULTUR IM AARGAU

PROSECCO: 20 JAHRE KULTUR IM AARGAU
22.08.2021

im Burghaldenhaus, Schlossgasse 19

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Prosecco: 20 JAHRE KULTUR IM AARGAU

Ein Gespräch mit
HANS ULRICH GLARNER,
KULTURBEAUFTRAGTER DES KANTONS BERN UND VORSTEHER DES AMTES FÜR KULTUR

THOMAS PAULI-GABI,
DIREKTOR DES HISTORISCHEN MUSEUMS BERN

ESTHER SCHNEIDER, MODERATION
LEITERIN LITERATURREDAKTION SRF

JUDITH FLURY, KLAVIER
DANIEL SCHAERER, VIOLONCELLO

Prosecco: 20 JAHRE KULTUR IM AARGAU

Thomas Pauli-Gabi hat an den Universitäten von Bern und Lausanne Archäologie der Römischen Provinzen, Alte Geschichte sowie Klassische Archäologie studiert. An der Universität Basel absolvierte er 2002 das Masterprogramm Kulturmanagement. Nach seiner Dissertation und Forschungsprojekten in Zürich kam er 2001 zur Kantonsarchäologie Aargau, wo er die Ausgrabungen in Vindonissa leitete und das mittlerweile national bekannte Vermittlungsprojekt Legionärspfad realisierte. Während seiner Zeit als Leiter Ausgrabungen Vindonissa wurde die Vindonissa-Strategie neu ausgerichtet mit dem Ziel, diesen bedeutenden archäologischen Fundplatz im Kanton Aargau besser zu erforschen, zu schützen und einem breiten Publikum zu vermitteln. Von 2008 bis 2013 leitete er das Museum Aargau mit den Schlössern Lenzburg, Hallwyl, Wildegg, Habsburg, dem Kloster Königsfelden, dem Römer-Erlebnispark Legionärspfad und der kantonalen historischen Sammlung. Unter seiner Führung als Direktor von Museum Aargau wurde das kantonale Historische Museum neu positioniert und mit der Strategie "Geschichte am Schauplatz erleben" zu einem der erfolgreichsten Museen in der Schweiz entwickelt.

Thomas Pauli-Gabi leitete von 2013 bis 2020 die Abteilung Kultur des Kantons Aargau, zu der das Aargauer Kunsthaus, das Museum Aargau, die Denkmalpflege, die Kantonsarchäologie, Bibliothek und Archiv Aargau sowie die Geschäftsstelle des Aargauer Kuratoriums und die Fachstelle Kulturvermittlung gehören. Er war in diesem Amt verantwortlich für die Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der kantonalen Kulturförderung, -pflege und –vermittlung. Am 1. Mai 2020 hat er die Leitung des Bernischen Historischen Museums übernommen.

Hans Ulrich Glarner wurde 1959 in Wildegg geboren. Seit der frühen Kindheit ist er mit Lenzburg verbunden, zuerst über seine Grosseltern, die ein Hutgeschäft an der Poststrasse betrieben und die er so oft wie möglich mit dem Trottinett besuchte, um mit dem Grossvater das Schloss zu besteigen. Später war er Schüler der Bez und schliesslich Einwohner von Lenzburg während 28 Jahren. Bis 2002 leitete er während 10 Jahren das Stapferhaus Lenzburg. Unter seiner Leitung richtete sich das Haus neu auf Ausstellungen zu Gegenwartsfragen aus: «Anne Frank und wir», «Walk on the wild side» oder «Last minute» erinnern daran. Das Landschaftstheater «Frühlings Erwachen» war sein Herzensprojekt. Von 2002 bis 2013 leitete er die Abteilung Kultur des Kantons Aargau. Seit 2013 ist er Kulturbeauftragter des Kantons Bern und Vorsteher des Amtes für Kultur. Nach dem Lehrerseminar Aarau studierte er Deutsch, Geschichte und Kulturmanagement in Zürich und Salzburg. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er als Kulturredaktor am Aargauer Tagblatt und als Geschäftsführer der Aktion Begegnung 91 zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft in Solothurn.

Das Gespräch leitet Esther Schneider, die bekannte Gastgeberin der Talksendung «Persönlich» und Leiterin der Literaturredaktion SRF.

Eintritt: CHF 20.-/15.-
Kasse ab 10.15 Uhr

Anmeldung und Information zur Durchführung
www.kultur-stadt-lenzburg.ch

Eine Veranstaltung der Kulturkommission Lenzburg