Stadt Lenzburg

Budget 2022

Budget 2022
26.08.2021

Gute Neuigkeiten für die Lenzburgerinnen und Lenzburger: Der Steuerfuss soll trotz hoher Investitionen im kommenden Jahr unverändert bleiben.

Die Stadt Lenzburg geht von einem positiven Gesamtergebnis für das Jahr 2022 aus. Der Einwohnerrat debattiert am 23. September 2021 über das Budget und am 28. November 2021 stimmt das Volk an der Urne darüber ab.

Die Zahlen für das kommende Jahr, welche dem Einwohnerrat am 23. September 2021 Lenzburg vorgelegt werden, zeigen einen unveränderten Steuerfuss von 105%. Die anhaltende Covid-19-Situation beeinflusst das Budget 2022 nach wie vor in diversen Positionen wie Reinigung, Einnahmen aus Vermietung von städtischen Räumlichkeiten, Sozialhilfe oder Steuerertrag. "Der Stadtrat hat sich eine Selbstfinanzierung von CHF 5,5 Mio. zum Ziel gesetzt, was gegenüber dem Budget 2021 einer Steigerung von CHF 0,5 Mio. entspricht", so Vize-ammann Franziska Möhl.


Verstärkte regionale Zusammenarbeit führt zu höherem Personalaufwand
Der Personalbestand soll um 7,7 Vollzeitstellen steigen. Dies unter anderem in Zusammenhang mit dem Ausbau der regionalen Zusammenarbeit (Zivilschutz, Stadtplanung & Hochbau, Betreibungsamt) sowie der Verstärkung der Sozialen Dienste. Dem höheren Personalaufwand stehen ein höherer Transfer-, Fiskal- und Finanzertrag gegenüber. Mit diesen Massnahmen will der Stadtrat die Verwaltung stärken, für die Zukunft rüsten, um die Dienstleistungen für die Bevölkerung auch weiterhin in gewohnt hoher Qualität anbieten zu können.


Die aktuelle Aufgaben- und Finanzplanung 2022 bis 2026 sieht Nettoinvestitionen von CHF 55,1 Mio. vor: Die geplanten Investitionen betreffen in erster Linie die Bildung (20 Millionen), die Strassen (17.5 Millionen) sowie die Verwaltungsliegenschaften (13,6 Millionen). Den Nettoinvestitionen steht bei einem während der ganzen Planungsperiode unveränderten Steuerfuss von 105 % eine Selbstfinanzierung von CHF 27,3 Mio. gegenüber. Das bedeutet, dass die Nettoschuld in diesem Zeitraum um CHF 27,7 Mio. auf CHF 27,3 Mio ansteigt. "Das sind rund CHF 2'380 pro Kopf", so Möhl weiter.